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Trierfahrt der LateinschülerInnen

Nach einer langen Zugfahrt erreichten wir am Montag, Maxis Geburtstag übrigens, unser Reiseziel Trier. Wir liefen dann zu unserer Unterkunft, dem Kolpinghaus. Wir nannten es auch das Kolpenhaus  (aus welchen Gründen auch immer; Anmerkung von Pu). Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Porta Nigra vorbei. Im Kolpinghaus angekommen, bezogen wir unsere Zimmer. Danach brachen wir zu unserer ersten Besichtigung auf zur Porta Nigra.  Unterwegs betrachteten wir einen Wohnturm, das Rote Haus mit lateinischer Inschrift, die Steipe, den Marktbrunnen und das  Marktkreuz und die Judengasse. Schlussendlich besichtigten wir ausgiebig die Porta Nigra.  Nach vielen Informationen außen sahen wir uns auch das Innere an. Danach durften wir eigenständig die Stadt besichtigen. Das Essen an diesem Abend war nicht essbar (Das ist eine absolute Mindermeinung verwöhnter junger Menschen; Anmerkung von Pu).
Am Dienstag haben wir nach dem leckeren Frühstück den Dom besichtigt. Dieser wurde in vielen verschiedenen Zeit- und Stilepochen gebaut (römisch, romanisch, gotisch und Barock). Zudem gingen wir noch in die Liebfrauenkirche. Danach stand die gewaltige Palastaula auf dem Programm, die heute als evangelische Kirche genutzt wird. Nach dem Mittagessen im Kolpinghaus besichtigten wir im Landesmuseum einige Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel ein Modell des römischen Triers, den Goldschatz, Mosaike und Grabmale. Danach hatten wir Freizeit.
Am 3. Tag unserer Reise nach Trier sind wir morgens zur 2000 Jahre alten Römerbrücke gelaufen, die immer noch benutzt wird. Nach einigen Worten von Frau Putzler ging es weiter zu den Barbarathermen, die leider nicht mehr so gut erhalten sind. Dafür ist unser nächstes Ziel, die Kaiserthermen, umso besser erhalten. Dort haben wir sogar die Abwasserkanäle  und Heizergänge besichtigen können, wo Ronny einen dreckigen 20 €-Schein gefunden hat. Danach sind wir zurückgekehrt zum Kolpinghaus, um zu Mittag zu essen. Mit frischen Kräften sind wir zu unserem letzten Ziel, dem Amphitheater, gegangen. In diesem gut erhaltenen Amphitheater kann man sogar den Untergrund besichtigen, wo sich die Gladiatoren vorbereitet haben. Danach ist die ganze Gruppe zum Eisessen gegangen, gesponsert von der Volksbank, danke! Und so ging ein weiterer anstrengender, aber erlebnisreicher Tag zu Ende …
Nach vielen tollen Ausflügen in Trier war dann auch die letzte Nacht vorbei.  Es wurde auch schon vor dem Frühstück gepackt. Während des Frühstücks bekamen wir auch noch ein Lunchpaket. Wieder auf den Zimmern wurden diese geputzt und auf Sauberkeit kontrolliert. Um 9:10 Uhr waren die Zimmerschlüssel abgegeben; Abschied von Trier konnten wir bis zur Abfahrt nehmen. Ursprünglich waren fünf Stunden für die Rückfahrt eingeplant; jedoch brauchten wir sieben Stunden aufgrund von Verspätungen. Draußen waren 30° C, aber im Zug gefühlte 40° C! In Mössingen kamen wir gegen 17:00 Uhr an. Dort wurden wir von unseren Familien freundlich empfangen. Außerdem kamen wir der heiß ersehnten kalten Dusche ein gutes Stück näher. Alles in allem ist Trier eine schöne Stadt und wir hatten eine schöne Zeit mit unserer Lateingruppe. (Anmerkung von Pu und Do: Das können wir nur bestätigen, was auch an den lieben und interessierten SchülerInnen liegt.)

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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 30. Juni 2016