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Von Feuerreitern und Busbegleitern

Pferde sind Fluchttiere. Im Normalfall scheuen sie das Feuer und weichen Feuerwerkskörpern aus. Doch diese besonders ausgebildeten Pferde ließen sich weder durch Feuer noch durch extremen Lärm davon abhalten, auf ihre Reiterinnen und Reiter zu vertrauen: Sie sprangen über brennende Hindernisse und ließen sich von Böllern, die in ihrer unmittelbaren Nähe gezündet wurden, nicht aus der Fassung bringen.

Staunend verfolgte eine Gruppe von Busbegleiterinnen und Busbegleiter aus den Klassen 8 bis 10 des Quenstedt-Gymnasiums das außergewöhnliche Zusammenspiel von Menschen und Pferden. Bei einer Exkursion zur Polizeireiterstaffel auf den Fildern erhielten sie Einblick in ganz besondere Aufgaben und Fragen: Wie deeskaliert man mit Pferden eine Situation z.B. im Umfeld von Fußballspielen, damit rivalisiere Gruppen von „Hooligans“ nicht aufeinander losgehen? Welche Aufgaben hatten die Polizeireiter zur Absicherung des G7-Gipfeltreffens? Wie gelingt es den Reitern und Reitlehrern Pferde als Fluchttiere so auszubilden, dass sie sich nicht provozieren lassen?

Die Schülerinnen und Schüler wurden bei ihrer Exkursion am Ende des Schuljahres in packenden Erzählungen und durch Beobachtung des Reitunterrichts sehr anschaulich und lebensnah über die besonderen Aufgaben der Reiterstaffel der Polizei informiert. Schnell wurde klar: Es gibt wichtige Gemeinsamkeiten zwischen Busbegleitern und Polizeireitern: Es ist gut, dass es sie gibt. Ihre Anwesenheit unterstützt das Gefühl von Sicherheit. Eines ihrer Ziele ist die Prävention von Gewalt.

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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 07. September 2016