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Schullandheim der Klasse 7c

Am Montagmorgen ging’s los, alle warteten gespannt darauf, dass unsere Klassenlehrerinnen Frau Strauß und Frau Bürck den Elterntaxis die Erlaubnis gaben, loszufahren. Das Gepäck war verstaut und alle waren gut gelaunt, als die halbstündige Fahrt nach Engstingen losging.

Im Seminarhaus Albläufer angekommen, wurden uns alle Räume gezeigt und wir durften unsere Zimmer einrichten. Bei schönstem Sonnenschein starteten wir dann auch schon zur ersten Wanderung. Mit Karte und Kompass ausgerüstet, versuchten wir in Kleingruppen die Seitzhütte zu finden, was angesichts der kniehoch zugeschneiten Waldwege gar nicht so einfach war. Nach etwa 2 Stunden Marsch und einigen Umwegen, gelangten wir schließlich dort an und stärkten uns erst einmal. Die nächste Aufgabe bestand dann darin, einen Niedrigseilparcours teils mit verbundenen Augen zu absolvieren. Dies gelang natürlich nur in Teamarbeit und erforderte viel gegenseitiges Vertrauen.

Auf den Dienstag freuten sich die meisten ganz besonders, denn wir gingen, ausgerüstet mit Helmen, Seilen und Karabinern, zum Baumklettern. Eine Gruppe schaffte es sogar über 20m hoch, also bis in den Gipfel des Baums.
Der Mittwoch war eher entspannt. Wir machten im Schnee ein Lagerfeuer, grillten Würstchen und machten Stockbrot, manche gingen klettern und oder bauten ein geschütztes Lager um zu chillen.

Am Donnerstag war es endlich so weit, der Höhepunkt des Schullandheims, die EXPEDITION stand an! Wir besprachen die unterschiedlichen Routen, packten Proviant, Karte und Kompass ein und stiegen in einen Bus. Dieser fuhr uns dann ca. 15-20 km vom Seminarhaus weg. Es gab insgesamt 3 Gruppen, die an verschiedenen Orten ausstiegen. Jede Gruppe erwanderte verschiedene Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Goldloch, die Nebelhöhle, Schloss Lichtenstein oder den Gießstein. Kurz vor dem Schloss Lichtenstein gab es eine tiefe Schlucht, die wir mit Hilfe eines Seils überqueren mussten. Als wir am Abend alle wieder ins Seminarhaus zurückgekehrt waren, waren wir fix und fertig, doch auch stolz, dass wir es geschafft hatten.

Der letzte Tag war der Freitag. Zunächst musste alles gepackt und geputzt werden, dann gab es noch eine Abschlussrunde mit kreativen Einlagen, in der wir die ereignisreiche Woche nochmals Revue passieren ließen. Bei der Abfahrt waren wir glücklich und traurig zugleich: einerseits freute man sich auf seine Familie und sein Zuhause, andererseits war man traurig, dass diese Woche so schnell vorbeigegangen war.

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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 18. März 2019