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Besuch in einer Synagoge

Abraham war der Stammvater des Judentums. Und des Christentums. Und des Islam. Und er war Kurde. All das erzählte der Ethikgruppe Klasse 7 auf dem Weg vom Bahnhof Hechingen zur Synagoge …..  nicht etwa die Lehrerin, sondern der Stadt-Busfahrer, selbst Kurde. Ihm gefiel besonders, dass wir uns auf die Suche nach den Gemeinsamkeiten der drei großen monotheistischen Weltreligionen machten.
Als GFS von einer Schülerin organisiert, lernten wir während unseres zweieinhalbstündigen Aufenthaltes in der Hechinger „Alten Synagoge“ nicht nur viel über das Judentum an sich, sondern durften auch von den Erfgänzungen des pädagogischen Mitarbeiters des Synagogenvereins, Herrn Benedict von Bremen, profitieren. Nach einem Gemeinschaftsvortrag einer Lerngruppe und zwei weiteren GFS erzählte uns Herr von Bremen sehr lebendig und durch viele Bilder aus Archiven illustriert, wie die jüdischen Menschen in Hechingen zu welcher Zeit lebten, wie sie der Stadt zu Aufschwung verhalfen und schließlich im Dritten Reich deportiert oder getötet wurden.
Auch, wann die Synagoge gebaut wurde, wie sie aussah, dass sich in dem ganzen Gebäude viele hintergründige Symbole versteckten und letztlich auch, warum das Gebäude in der Pogromnacht (externer Link: https://www.zdf.de/kinder/logo/eine-grausame-nacht-100.html) nicht verbrannt, sondern „nur“ verwüstet wurde.
Alles in allem, war es für uns ein sehr interessanter, anschaulicher und lehrreicher Nachmittag beim „Lernen vor Ort“ - vielen Dank, Herr von Bremen!

Unter Symbolen auf der EMpore.JPG

Vor der Synagoge.jpg

Fenster spiegelt sich in der Vitrine der Thora.jpg



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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 08. Juli 2019