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Trier Aufenthalt 2019

Nachdem sich die Französischklassen bereits im April auf den Weg nach Frankreich gemacht hatten, war es im Juli dann endlich auch für uns Lateiner soweit: wir, die Lateinklasse, würden für 4 Tage nach Trier fahren!

Montag, den 8.Juli: Treffpunkt am Bahnhof Mössingen, um halb neun ging es los. Alle waren startklar und die Koffer gepackt. Nach gut 6 Stunden entspannter Fahrt waren wir alle zwar müde, aber immer noch gut gelaunt.
In der Stadt angekommen, hieß es erst einmal den Trolly in die Hand nehmen und vom Bahnhof zu unserer Unterkunft gelangen. Auf dem Weg dorthin bekamen wir zum ersten Mal die Porta Nigra, den Marktplatz und die Simeon Straße, eine antike Pracht- und heutige Einkaufsstraße, zu sehen. In der Herberge (dem Kolpinghaus) angekommen, wurden zu allererst die Betten bezogen (ach, da kommt immer so ein Klassenfahrtsgefühl auf...).
Wir zogen uns um-es war sommerlich warm, mehr als 25 Grad!!!-und stiefelten los.
Zuerst zum Marktplatz, dann an der Judengasse vorbei zur Porta Nigra. Noch am selben Tag besichtigten wir die Porta Nigra, das nördliche und einzige, erhaltene, antike Stadttor Triers.
An Tag 2 unseres Aufenthalts besuchten wir vormittags das beeindruckende Amphitheater und die Kaiserthermen mit den vielen unterirdischen Gängen.
Nach unserer Mittagspause, in der wir Schüler zusammen was aßen, ging es mit unseren Lehrern, Frau Jütersonke und Herrn Bernd, weiter zum Dommuseum. Dort gab es ein tolles römisches Mosaik zu bestaunen und wir erfuhren viel über Kaiser Konstantin.
Im Dom selbst wurden unzählige Fotos vom schönen Grabmal eines Bischofs und dem Altar geschossen! Tatsächlich schafften wir es auch die Inschrift über dem Eingangsportal zu übersetzen und so ging es etwas erschöpft nach einem vollen Programm zurück zur Herberge.
Unseren letzten und 3.Tag verbrachten wir unter anderem in den Viehmarktthermen, in der riesigen Konstantin Basilika, in St. Maximin, in der alte Sarkophage zu sehen sind, und im  Landesmuseum, wo wir z.B.erfuhren, dass Römerinnen schon vor rund 2000 Jahren Bikinis getragen haben oder wie man im alten Rom Wein hergestellt hat. Am Moselufer schauten wir uns die Barbarathermen an und die Römerbrücke, die in der Spätantike gebaut wurde und heute noch eine wichtige Verkehrsader ist.
Donnerstagmorgens hieß es dann Koffer packen und der Stadt „Auf Wiedersehen“ zu sagen.
Es war eine rundum schöne Reise für uns „Lateiner“ und wir wünschen auch den nächsten achten Klassen viel Spaß in der interessanten Stadt Trier!

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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 22. Juli 2019