Beratungslehrer

Tätigkeitshorizont des Beratungslehrers

Der Beratungslehrer steht Schülern, Eltern aber auch Kollegen unterstützend zur Seite. Die Gespräche unterliegen der Freiwilligkeit und der Schweigepflicht. Zu den Aufgabenbereichen des Beratungslehrers gehören Leistungsdiagnose/-Tests, Schullaufbahnberatung, Unterstützung und Beratung bei der Bewältigung von Leistungsschwächen, bei Lern- und Schulschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten, Unterstützung bei persönlichen Problemen - entwicklungspsychologischer Art… - sowie die Unterstützung bei Begabtenförderung. Der Beratungslehrer übernimmt keine therapeutische Aufgaben, sondern hilft bei der Erarbeitung verschiedener Unterstützungsprogrammen.

Zusammenarbeit

Da auch viele Aufgabenbereiche sich intern mit anderen Beauftragten überschneiden, findet eine nahe Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung mit internen Stellen, aber auch externen Organisationen statt:

  1. Die Schulsozialarbeit: Es werden gemeinsam Strategien gegen Mobbing, zur Unterstützung von Schülern mit problematischen Krankheitsbildern (Magersucht, Suizid, Borderline…) erarbeitet. Um z.B. Doppelberatungen auszuschließen, finden regelmäßige Treffen statt.
  2. Die Ansprechpartner für Lese-/ Rechtschreibschwäche: Hier findet gegenseitige Hilfe und Unterstützung statt.
  3. Dem Beauftragten für Berufsberatung: Er übernimmt großflächig einen Teil der Schullaufbahnberatung.
  4. Die Schulpsychologische Beratungsstelle: Sie steht bei Rechts-und Fallauskunft beratend zur Seite und übernimmt schwierige Fälle, welche den schulischen Rahmen sprengen würden.
  5. Enger Kontakt zum Jugendamt, sowie zur Familienberatungsstelle - je nach Einzugsbereich der Schüler entweder Tübingen oder Reutlingen. Es wird versucht, Schüler aber auch Eltern in eine ganzheitliche Betreuung zu überführen, wenn die schulischen Mittel erschöpft sind. Der Beratungslehrer bildet oft das Bindeglied zu diesen Institutionen.