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Neurolabor Tübingen - Forschen im Himmelreich

Nach über einem Jahr Schule im CORONA – Modus blickte der Biologie Leistungskurs dem Tag im Neurolabor Tübingen freudig und voller Tatendrang entgegen. Endlich ein Stück Normalität – die erste außerschulische Veranstaltung in diesem Schuljahr für die meisten von ihnen.  Als dann endlich die Reise zum Himmelreich startete, freuten sie sich auf die vielen verschiedenen Experimente zu den aktuellen Forschungsfeldern der Neurowissenschaften und der klinischen Hirnforschung. Um erfolgreich forschen zu können, schlossen sich die Schüler zu kleinen Arbeitsgruppen zusammen.
Nach der Ankunft im Labor um 9 Uhr wurden die Schüler von Prof. Ilg und seinem Assistententeam aus Biologie-Studenten und FSJlern Corona-konform mit Maske im Freien herzlich empfangen. Anschließend wurde der Tagesablauf erläutert und jede Gruppe begab sich in Begleitung ihres Betreuers zu ihrem Forschungsplatz – Corona-konform, versteht sich!
Während die einen sich den höheren Funktionen des Gehirns widmeten, präparierten die anderen ein Lammhirn und untersuchten die einzelnen Hirnteile. Eine andere Gruppe testete die Fähigkeit unseres Gehirns, die Umgebung aufmerksam wahrzunehmen oder besser gesagt, uns davon täuschen zu lassen. Spannend waren auch die Experimente mit elektrischen Fischen, bei denen die Entladungsmuster aufgezeichnet wurden. Doch auch das Sinnesorgane Auge und Messungen an der eigenen Muskulatur kamen nicht zu kurz. Die letzte Gruppe beschäftigte sich mit theoretischer Neurobiologie. Sie programmierte einen Roboter (ASURO) und nutze ihre neugewonnen Erkenntnisse, um etwas einfaches tierisches Verhalten zu simulieren.
Die Mittagspause wollten die Schüler zusammen mit ihren Betreuern im Vorgarten des Medizinisch-Naturwissenschaftlichen Forschungsinstituts „Ob dem Himmelreich“ mit herrlichem Blick über Tübingen verbringen. Eine Regenwolke vereitelte es punktgenau, aber das konnte die Stimmung nicht trüben. Bei einem leckeren Stück Pizza nutze jeder die Möglichkeit, sich mit den anderen Gruppen auszutauschen oder sich bei den Betreuern über das Biologie-Studium zu erkundigen -  auf Abstand, versteht sich!
Nach einer weiteren, kurzen Forschungszeit präsentierte jede Gruppe zum Abschluss anhand einer PowerPoint-Präsentation ihre Ergebnisse des Tages – mit Maske, versteht sich.
Müde und gut gelaunt beendete der Leistungskurs Biologie den Forschungstag und nahm sicher einiges an neuen Erkenntnissen mit nach Hause.

Ein dickes Dankeschön an Prof. Uwe Ilg und sein Team!
Der BIO – LK 2020/21!

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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 26. Juni 2021