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All English Day am Quenstedt

„Absence makes the heart grow fonder. “ Das haben wir deutlich gespürt an unserem „All English Day“ am Freitag, den 23. Oktober. Wir haben unsere muttersprachlichen Gäste, die uns seit vielen Jahren unter der Ägide von Frau Ruth Leitner treu begleitet und unseren „All English Day“ bisher auf unnachahmliche Weise bereichert haben, sehr vermisst. Wegen der Corona-Pandemie mussten sie dieses Mal ihre Teilnahme aus leicht nachvollziehbaren Gründen absagen.

Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Auflagen haben unser Programm natürlich auch sonst etwas durcheinandergewirbelt. Der Tag begann zunächst nicht mit der „Assembly“ in der Aula, sondern mit dem inzwischen schon zur Routine gewordenen Schnelltesten im Klassenzimmer. Während des Wartens auf die Ergebnisse durften die Sechstklässler einen Film über den Schulalltag eines englischen Schülers sehen. Dabei konnten sie sich davon überzeugen, wie kleidsam Schuluniformen sein können. Auch unsere Schülerinnen und Schüler hatten sich größtenteils an die empfohlene Kleiderordnung gehalten. Sie trugen dunkle Röcke oder Hosen, weiße Blusen oder Hemden. Unsere „school uniform“ wurde komplettiert durch Krawatten, die von den Mädchen und Jungen stolz getragen wurden. Aufgrund der Größe sah man ihnen oft an, was auf Nachfrage gern bestätigt wurde. Es handelte sich zumeist um Leihgaben des Opas, des Vaters oder eines Nachbarn.  Zwar war das Gesamtbild nicht ganz so einheitlich wie an einer englischen Schule, aber den meisten Sechstklässlern hat das „Verkleiden“ doch sehr viel Spaß gemacht.

Nach dem Schnelltesten strömten die Kinder in die Aula, wo sie von Frau Bayer, der Schulleiterin, an diesem besonderen Schultag begrüßt wurden - natürlich auf Englisch - und wir die verbliebenen 15 Minuten nutzten, um ein Quiz durchzuführen, das sich um die Themen „London“, „Sports“, „Harry Potter“ und „Animals“ drehte. Ein Neuntklässler, der einen Blick durch die geöffneten Türen warf, kommentierte wehmütig: „Ah, das Quiz. Das haben wir damals auch gemacht!“

Am Ende der Assembly wurden die Antwortzettel flugs eingesammelt, und die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Stundenplan, der die Fächer „Biology“, „Geography“, „History“ und „Sports“ auswies. In allen Fächern hieß es „English only“, was eine große Herausforderung für unsere Sechstklässler bedeutete, aber tatsächlich auch für Erfolgserlebnisse sorgte.

Zur Stärkung bekamen die Kinder das Angebot, sich in der großen Pause mit Muffins zu bedienen, für deren Spende wir uns bei den Eltern hier noch einmal herzlich bedanken. Das Angebot wurde sehr gerne angenommen. Alle Muffins fanden begeisterte Abnehmer, auch wenn wir dieses Mal keinen Tee dazu reichen durften.

Zur sechsten Stunde versammelten wir uns wieder in der Aula, wo wir die Gewinner des Quiz gebührend beklatschen und mit Urkunden belohnen durften. Diese werden sicher in den Klassenzimmern einen gebührenden Platz finden. Der „Freeze-Dance“ rundete das Programm ab und wurde von den Kindern begeistert umgesetzt. Der diesjährige „All English Day“ ging damit auf eine sehr schwungvolle Art und Weise zu Ende.
Abschließend sei noch die bange Frage einer Fünftklässlerin erwähnt: „Machen wir das im nächsten Jahr bitte auch?“ – Die Antwort kann hier nur lauten: „Let’s hope for the best!“



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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 26. Oktober 2021